Die Reihe

Alte und neue Gedichte

von

80. Geburtstag am 28. Juli 2019

„Vor einem Jahr hatte ich einen Wutanfall. Weil ich merkte, dass ich zwei Jahre lang nicht gemerkt hatte, dass ich fast nichts Eigenes geschrieben hatte“, schreibt Beat Brechbühl in seinem Vorwort. Als es dann darum ging, einen neuen Band zusammenzustellen, wandelte sich die Wut in Freude.
Was nun vorliegt, ist eine Kombination: Zu den „alten“ Gedichten gesellt sich eine Abteilung neuer Texte. Brechbühls Frage lautete: „Bestehen die damaligen Texte gegen die von heute?“ – Die Antwort findet sich jetzt in Flügel der Sehnsucht.

Das übliche Gehetze, so doof
Da wollte ich ein
einziges winziges Mal in diesem Jahr
mit mir gemütlich sein
und einen halben Abend (fast 3 Stunden) lang
nichts tun,
nur für mich was kochen, die
Seele und den Körper baumeln lassen, und
vielleicht einen Krimi –
da! bei ein bisschen Wein und Fernsehen:
schlaf ich ein, drei volle, gar traumlose, Stunden lang – ich
Trottel