Die Teufelsgeige

und andere Bubenstreiche

von

Kinder und ihre Abenteuer, die meisten zum Schmunzeln und zum Lachen und in heutiger Zeit undenkbar. Einige Geschichten machen auch nachdenklich und betroffen, denn es sind keine gewöhnlichen Kinder – die Handlung spielt in keiner gewöhnlichen Umgebung.
Ein kleines Dorf im Süden Thüringens in den 1960er Jahren. Die Einwohner leben an der innerdeutschen Grenze im sogenannten Schutzstreifen. Die Grenze nach Bayern sowie Stacheldraht und Schlagbäume bis an die Grundstücke und Häuser gestatten wenig Bewegungsfreiheit. Der nächste Ort ist fast zwei Kilometer entfernt und die Kinder gehen dort in die Schule. Am Nachmittag und an schulfreien Tagen sind sie zumeist unter sich, denn am Ortseingang, an der einzigen Zufahrtstraße, steht auch ein Schlagbaum, bewacht von zwei Grenzposten.
Die Kinder finden trotz dieser Abgeschiedenheit tausende Spielmöglichkeiten und erleben kleine und größere Abenteuer. Einige sind in diesem Buch aufgeschrieben. Die Geschichten haben sich tatsächlich ereignet. Die Personen sind nicht ganz frei erfunden und haben Ähnlichkeit mit damals und heute noch lebenden Einwohnern.