Dorfmenschen

Menschendorf

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Menschen schaffen ein Dorf, das Dorf schafft Menschen: verzweifelte, liebevolle, gütige und grausame und gesegnete, in Glück und Unglück, wunderliche und wundervolle, einsam unter Leid und Last, verloren oder erlöst.

Menschen leben im Dorf, das Dorf lebt in ihnen. Dorf und Menschen erleben ihre Geschichte. Der Autor schreibt sie auf.

Dorf: das erlebte Dorf, mit Kneipe, Kirmes, Kirche. Ein Ort der Enge, des Misstrauens, der Vorurteile. Auch ein Ort der Geborgenheit, der Heimat. Die Sprache des Dorfes verweist auf die Menschen und umgekehrt. Unter dem Dorf leiden Menschen. Nach dem Dorf, nach Idylle und Obhut, sehnen sie sich. Das Dorf ist in den Köpfen und Herzen und Händen. Deshalb ist es ein Menschendorf, vielleicht eine Welt.

Achtunddreißig Geschichten und zwölf Zeichnungen spiegeln das Dorf und seine Menschen.