Einpacken, Frau Merkel!

Der Kanzlerchauffeur packt aus

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Er ist der Chauffeur der mächtigsten Frau der Welt: Frowin! Er hat den Logenplatz, wenn es um Informationen aus allererster Raute geht. Die NSA zapft Merkels Handy an – Frowin hört einfach mit. Und kennt die Kernfragen: Wer verkauft uns was? Und wie verkauft uns wer was warum? Ob Politik oder Supermarkt, ob Katastrophe oder Familienurlaub: Wir sollen konsumieren. Alternativlos zuschlagen. Und schlucken ohne zu kauen.

Selbst die Kanzlerin hat sich von Frowin nachts ins Outlet-Center fahren lassen. Jetzt ist die Mutti also shoppen und Frowin wartet. Und hat Zeit nachzudenken. Zum Beispiel über Sätze auf Kühlschrankmagneten: „Geld macht nicht glücklich“. Okay, das weiß jeder. Aber warum glaubt es dann keiner?

Ghandi hat gesagt: „Würde jeder seinen Besitz auf das einschränken, was er braucht, wären alle zufrieden.“ Aber wer sagt uns denn, dass das wenige, was wir schon haben, auch wirklich das wenige ist, was wir haben müssen, um damit zufrieden zu sein? Nein: Um irgendwann glücklich zu sein, können wir gar nicht anders: Wir müssen immer mehr kaufen, um irgendwann zufrieden zu sein mit dem Besitz, der dann aber eingeschränkt ist auf das wenige, was wir brauchen, damit wir zufrieden sind mit dem, was wir haben. Das stimmt zwar, passt aber auf keinen Kühlschrankmagneten!