Erinnerungen eines Veteranen

(1904 - 1946)

von

Gerd Tschechne wandelt für diesen autobiographischen Erinnerungsroman auf den Spuren der Vergangenheit und blickt zurück auf die schicksalhaften Jahre seiner Kindheit und Jugend während des NS-Regimes. Der Autor verwendet hierfür seine eigenen Tagebucheinträge als historisches Fundament. Dabei ist vor allem die persönliche Erzählperspektive lobenswert hervorzuheben, die Herrn Tscheches Gedanken und Emotionen in den Mittelpunkt rücken. Das Manuskript grenzt sich durch seine emotionale und hochwertige Sprache von drögen Geschichtsbüchern ab und präsentiert sich deshalb als ein intensiver Zeitzeugenbericht, der die Epoche anschaulich zum Leben erweckt. Somit fungiert das Werk als Zeitkapsel, welche in ihrer Funktion, die Vergangenheit zu konservieren, hohe Relevanz erhält.