Erlösung der Tiere durch Eurythmie / Zu Rudolf Steiners Eurythmie

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Zwei bis drei Jahre hatte sich Karl Ballmer intensivst in die Steinersche Geisteswissenschaft eingearbeitet, als er 1919 den ersten dieser Aufsätze schrieb. Aus der Überschau des Welt-Werdens, das identisch ist mit dem Werden des M e n s c h e n wird Licht geworfen auf das Verhältnis, das zwischen dem Menschen und den Tieren besteht. Bei der Menschwerdung blieben die Tiere als Abfall zurück. In der zukünftigen Entwicklung ist ihnen der Mensch die Erlösung aus diesem Zustand schuldig.
Zehn Jahre später, 1929, entstand der zweite Aufsatz. In ihm gibt Ballmer Aufschluss darüber, dass der Schöpfer der Anthroposophie als freie Schöpfung aus dieser heraus die neue Kunstgattung: die Eurythmie schuf. Sie ist ein Sichtbarmachen des gesprochenen Wortes in der anschaubaren Bewegung des Menschenleibes.