Fluchangst

Aberwitz und Aberglaube

von

Die Begegnung mit ihrem Exverlobten erweckt in Linda alte Sehnsüchte und neue Zweifel an ihrer abgestandenen Ehe. Und eine rätselhafte Erkrankung ruft in ihr abergläubische Ängste hervor. Sie hegt einen unerhörten Verdacht: Dem Schlamassel muss ein Fluch zugrunde liegen. Steckt ihre herrschsüchtige Mutter dahinter, zu der Linda alle Verbindungen gekappt hat? Und was soll sie von dem Orientalisten Holger halten, ihrem neuen Verehrer, der im Fokus einer Mordermittlung steht und in dessen Haus es angeblich spukt? Dunkle Mächte scheinen sich gegen die Kleinstadtidylle verschworen zu haben. Eine resolute Anwältin will dem aberwitzigen Humbug ein Ende bereiten und stürzt sich in ein unüberschaubares Dickicht okkulter Obsessionen.
Ein Roman über Kontaktabbruch, Sprachlosigkeit und die beklemmende Leere, die zurückbleibt, wenn die Vergangenheit zur Spielwiese esoterischer Spurensuche wird.