Folter in Isarel

Vom System gewollt, Misshandlungen und Folter in der Vernehmungseinrichtung Shikma

von

Folter in Israel erschien im Dezember 2015 unter dem
Titel Vom System gewollt. Misshandlungen und Folter in der Haftanstalt
Shikma und wurde herausgegeben von den israelischen
Menschenrechtsorganisationen B’Tselem (The Israeli Information
Center for Human Rights in the Occupied Territories, 1989
von prominenten Akademikern, Anwälten, Journalisten und
Abgeordneten der Knesset gegründet) und HaMoked (Center
for the Defence of the Individual, 1988 von Dr. Lotte Salzberger
gegründet vor dem Hintergrund der ersten Intifada.
Beschrieben werden die Vorgehensweise bei Verhaftungen,
Vernehmungen sowie die Bedingungen in den Zellen
in der von der ISA (Israel Security Agency) betriebenen Haftanstalt
Shikma in der Nähe von Ashkelon. Grundlage des
Berichts sind die Beschreibungen und Zeugenaussagen von
116 Palästinensern, die aus Sicherheitsgründen zwischen
August 2013 und März 2014 in Shikma inhaftiert waren und
verhört wurden. Fast alle Häftlinge waren einigen oder allen
beschriebenen Maßnahmen ausgesetzt. Etwa ein Drittel der
Insassen war von Soldaten oder Polizeibeamten im Zuge der
Verhaftung geschlagen oder misshandelt worden.
Ein Kapitel befasst sich mit den Folterungen, die – in der
Westbank – im Auftrag Israels – von den sogenannten Palästinensischen
Behörden durchgeführt werden.