Hertz 52

von

Vanta* Vest, eine Kunstlehrerin mit einem Faible für gewöhnungsbedürftigen Wortwitz und einer Schwäche für gescheiterte Existenzen, schreibt den Alltag auf und ab und zu erfindet sie. Wo Drama ist, ist Vanta Vest. Oder umgekehrt? Na freilich. Die Gossendiva inszeniert. Zum Beispiel bei Axel, ihrem deutlich älteren Partner, dem intellektuellen Künstler, der an chronischem Selbstmitleid laboriert – seine Affären, die möglicherweise überinterpretiert sind. Hat er jetzt? Der Axel? Der schlaksige Kerl mit dem Walbauch, ihr persönlicher Hertz 52? Und was ist dementsprechend ein Vanta schwarzes „Happy End“?