Ich, Rabentochter

von

Der literarisch eindrückliche Lebensbericht einer starken Frau – von den angstvollen Schattenseiten der Seele hin zu einem selbstbestimmten Leben:

„Kindheit war schon immer ein gefährlicher Ort, selten verlässt ihn jemand unbeschadet.“ Wenn Katharina Ohana als Kind von der Schule heimkam, „roch es manchmal nach Essen, manchmal nach Ärger und manchmal nach Depression, denn die Familie wurde von einem schrecklichen Drachen beherrscht, der meistens in einer Höhle schlief und von Zeit zu Zeit anfing, sein Unwesen zu treiben.“ Mit großer Sprachkraft und eindrucksvollen Bildern beschreibt sie die Befreiung von den Traumata ihrer Familie. Ihr beeindruckendes Fazit lautet: „Es geht nicht um die Frage der Schuld, sondern vielmehr um tiefes Verstehen und die Verantwortung für das eigene Leben.“