Ich wandle unter Blumen

Die schönsten Gartengedichte

von

Für Laube und Liegestuhl

Von Eichendorff bis Benn, von Annette von Droste-Hülshoff bis Eva Strittmatter:
Garten- und Parkgedichte finden sich in der deutschsprachigen Literatur von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Klaus Seehafer, Herausgeber und Autor (u. a. Mein Leben ein einzig Abenteuer. Johann Wolfgang Goethe. Biografie, Aufbau-Verlag 1998), hat aus einer unübersehbaren Fülle das Schönste und Vertrauteste ausgewählt. In Goethes „Herbstgefühl“ und Mörikes „Sieh, der Kastanie kindliches Laub“ steht der Garten als Thema im Vordergrund. Bei Storm und C. F. Meyer, Trakl und Rilke ist er die Folie für Ereignisse, Erinnerungen und Glücksmomente.
Großstadtbewohner wie Max Herrmann-Neiße, Paul Zech, Brecht und Kunert hingegen haben über Garten und Parks anrührende Gedichte geschrieben. Autoren, die vom Schicksal zu äußerer und innerer Unruhe verurteilt waren, schufen beziehungsreiche Kunstwerke, in denen sich Natur und Umwelt als Spiegel und Ruhepol ihrer Erfahrungen finden.
Weitere Autoren: Anna Louisa Karsch, Heine, Wedekind, George, Hofmannsthal, Hesse, Loerke, Georg Maurer, Peter Huchel, Ingeborg Bachmann, Karl Krolow, Peter Hacks, Sarah Kirsch, Eva Strittmatter.