Im Osten nichts neues: Warum auch?

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Die Geschichte spielt in einem von der Abwanderung geprägten Ort in den Tiefen ostdeutscher Ländlichkeiten, in der aufgrund des Frauenmangels schon mal ein Huhn als Freundin durchgeht und die Infrastruktur auf einen unentdeckten Flecken Erde schließen lässt. Hier gibt es, außer den hier erwähnten Personen, nicht mehr viel: Einen Bauern, der Schweine züchtet, bis auch diese ein jähes Ende nehmen, einen arbeitslosen Physiotherapeuten und einen Kellner, die sich als Ärzte ausgeben, um das große Geschäft mit der Pharmaindustrie zu machen. Nicht zu vergessen die zwei orientierungslosen Rechtsradikalen, einen korrupten Bürgermeister mit Gehilfen und ein paar degenerierte Rentner. Wäre da nicht ’’Öhrl’’, das Produkt eines verpfuschten Experiments, der es schafft, die letzten Bewohner eines aussterbenden Dorfes zu motivieren, in der Stadt ihr Glück zu suchen, bevor auch sie mit dem Ort untergehen. Selbst die Flucht vom Lande wird ein Desaster und sie werden einmal mehr Opfer windiger Geschäftemacher. Schon nach kurzer Zeit befinden sie sich wieder am Ausgangspunkt des Geschehens. Die Geschichte endet mit einer ernüchternden Erkenntnis, dass im Leben nicht immer alles gut ausgeht – „WARUM AUCH“.