Im Schatten der Eichen

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Das karge Leben ist hart für die Menschen, die es im 10. Jahrhundert in die frisch besiedelten Höhenlagen des Schwäbisch-Fränkischen Waldes verschlägt. Sie ahnen nichts von den friedlichen kleinen Wesen, die ganz in ihrer Nähe im dichten Wald leben und sich vor ihnen fürchten. Nur die alten Geschichten erzählen noch von den „Erdluitle“, die den Humanos helfen, wenn ihnen der Sinn danach steht. Doch das ist den kleinen Waldbewohnern in der Zwischenzeit vergangen. Sie verstehen die Menschen schon lange nicht mehr und wollen daher auch nichts mit ihnen zu tun haben. Nur einer, Strix aluco aus dem Quercus-Clan, lässt sich in seinem jugendlichen Leichtsinn mit den „Humanos“ ein und bricht dabei alle Gesetze seines Volkes. Er wird es bald bereuen.