In der Schlinge

Vier Tage in Frankfurt am Main

von

Herbst 1969. David Fastman, ein weltbekannter Physiker aus der Princeton University, der vor achtundzwanzig Jahren als siebenjähriges Kind aus Nazideutschland flüchten musste, reist nach Deutschland, um den Mörder seiner ganzen Familie zu enttarnen. Dieser ist ausgerechnet Fastmans Gastgeber in Frankfurt am Main, Professor Albert von Riddagshausen, der allerdings ebenso wenig Ahnung über Fastmans Schicksal als auch über den wahren Grund seines Besuchs in Deutschland hat. Da es Fastman gelungen ist, ein für die Energiewirtschaft sehr wichtiges Problem zu lösen, versucht der britische MI6 die Kriegsvergangenheit Riddagshausens für sich zu nutzen, um durch Erpressung an die wissenschaftlichen Ergebnisse Fastmans zu kommen. Auch das sowjetische KGB wird aktiv. Das Treffen der beiden Wissenschaftler erweist sich völlig anders als erwartet: Fastman erkennt in der Ehefrau des damaligen Täters die damals achtzehnjährige Tochter der Familie Hensel die vielen verfolgten Juden und auch ihm selber zur Flucht aus Nazideutschland verhalf. Fastman kommen immer mehr Zweifel auf bis sich schließlich für ihn die Schuldfrage in einem völlig neuen Licht darstellt: Ist der ehemalige Täter tatsächlich ein gewissenloser Mörder?