In feiner Gesellschaft

Roman

von

London, späte Fünfzigerjahre: Nachdem sie von ihrem Verlobten sitzengelassen wurde, zweifelt Dulcie Mainwaring daran, jemals die wahre Liebe zu finden. Bei einer Konferenz für wissenschaftliche Hilfskräfte lernt sie die Femme fatale Viola Dace kennen sowie Aylwin Forbes, den Herausgeber einer wissenschaftlichen Publikation, in den Viola verliebt ist und der getrennt von seiner Frau lebt. Doch auch Dulcie entwickelt eine Faszination für den schneidigen Akademiker und beginnt ihm nachzustellen. Als Dulcies achtzehnjährige Nichte Laurel auf den Plan tritt, wird aus dem komplizierten Liebesdreieck ein -viereck. Denn es ist ausgerechnet Laurel, auf die Aylwin ein Auge wirft …
Die brillante Stilistin Barbara Pym schreibt mit scharfem Blick, subtilem Humor und einem feinen Gespür für Situationskomik über die Dramen des Alltags und führt uns immer wieder genüsslich vor Augen, dass jede Liebe – mag sie noch so klein oder groß sein – etwas unfreiwillig Komisches an sich hat.

»Welchem Schriftsteller wenden sich die Leute zu, wenn sie mit ihrer Barbara-Pym-Lektüre fertig sind? Die Antwort ist einfach: Sie wenden sich wieder an Barbara Pym.« ANNE TYLER