Kleine Hefte zur Stadtgeschichte

Die Münzgeschichte der Reichs- und Hansestadt Lübeck im Spiegel der Münzsammlung des Archivs der Hansestadt Lübeck (1114-1819)

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Das Archiv der Hansestadt Lübeck (AHL) verwahrt eine weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Münzsammlung. Der Lübecker Münzexperte Dr. Dieter Dummler hat in mehrjähriger Detektivarbeit jede Münze dieser Sammlung – nach momentanem Stand 2.912 Nominale – bestimmt, eingeordnet und beschrieben.

Dieter Dummler gilt nicht nur in wissenschaftlichen Kreisen als ausgewiesener Kenner der Numismatik. Rund 3.00 Kupfer-, Silber- und Goldmünzen im einzelnen zu beschreiben, war eine große Herausforderung, da zu jeder Münze exakte Angaben über Größe, Gewicht, Material und weitere numismatische Hintergrundinformationen gegeben werden mussten. Parallel dazu verfasste der Autor eine umfangreiche Geschichte des Münzwesens Lübecks seit dem Mittelalter.

Inhalt:
Vorwort
Einleitung
TEIL 1 – SIEBENHUNDERT JAHRE GELDWESEN IN LÜBECK:

– Der Pfennig
– Der Lübische Fuß
– Der Floren
– Der Witten
– Der lübische Gulden
– Der Schilling
– Der Doppelschilling
– Die Mark
– Der Reichstaler und das Stadtgeld
– Das Courantgeld
– Das Münzhaus
– Schlusswort
– Aufbau und Systematik der Online-Datenbank des Münzkabinetts im Archiv der Hansestadt Lübeck
– Glossar
TEIL 2 – PAPIERGELD UND SPARKASSENIDEE AB BEGINN DES 19. JAHRHUNDERTS (Jörn Sanftleben):

– Die Geschichte des Papiergeldes bis ins Jahr 1871
– Die Zeit von 1871 bis 1945
– Die Noten der Bank deutscher Länder und der Deutschen Bundesbank bis 2002
– Sparkassenidee
– Sparkassengeschichte am Beispiel Preußens ab 1815
– Sparkasse zu Lübeck