Kurdistan

Wie ein unterdrücktes Volk den Mittleren Osten stabilisiert

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Im September 2017 stimmten 93 Prozent der Wahlbeteiligten in der autonomen Kurdenregion im Nordirak für die Loslösung vom Irak. Doch die irakische Regierung lehnte das Referendum ab und besetzte das kurdische Kirkuk. Ein halbes Jahr später überfiel die Türkei mit Dschihadisten die kurdische Enklave Afrîn. Es war das Ende einer stabilen demokratischen Struktur und der Westen schaute tatenlos zu. Tobias Huch gewährt tiefe Einblicke in die autonome Region Kurdistan und das kurdische Nordsyrien – für den Westen wichtige Partner im Kampf gegen den IS. Er erklärt, welche Rolle die Kurden zukünftig im politischen Geschehen des Nahen und Mittleren Osten spielen könnten, wer welche Interessen verfolgt und warum die Kurden aus europäischer Sicht so wichtig sind.