Kursbuch

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Fritz Kramer: Ein Anthropologe schildert die Rituale der Papuas und anderer archaischer Stämme, deren Schlachten dazu dienen, Kriege zu vermeiden.

Colum McCann: Der irisch-amerikanische Schriftsteller („Der Himmel unter der Stadt“, „Der Tänzer“) erinnert sich an seine Kindheit im Schatten des IRA-Terrors und erzählt, warum er dem Bombast-Rhetoriker Bush nicht mehr glaubt.

Gunnar Heinsohn: Der Bremer Geschichtsprofessor setzt Krieg und Terrorismus in eine ebenso verblüffende wie überzeugende Beziehung zum Geburtenüberschuss an jungen Männern im Kampfesalter zwischen 15 und 29 Jahren.

Walther Stützle: Der ehemalige Staatssekretär im Verteidigungsministerium wundert sich, warum im 50. Lebensjahr der Bundeswehr keine öffentliche Debatte stattfindet über ihre fragwürdige Verwandlung in eine Interventionsarmee.

Daniela Dahn: Die Berliner Publizistin wundert sich auch – ehemalige NVA-Offiziere werden bei der Pensionszahlung übergangen, es sei denn, sie sind Ritterkreuz-Träger der Wehrmacht gewesen.

Klaus Wallendorf: Der Hornist der Berliner Philharmonie schildert seine Blasmusik-Erlebnisse im Dienste des Vaterlands und der Bundeswehr.

Carl Schüddekopf: Der Hamburger Publizist lässt den 86-jährigen Stalingradveteranen Johann Scheins zu Wort kommen; der erzählt von der Verwandlung einfacher Soldaten in Monster und Kannibalen.

Barbara Kerneck: In Russland, so die Korrespondentin in Moskau, gibt es mindestens vier verschiedene Armeen. Die größte behandelt ihre Rekruten wie den letzten Dreck.

Ulrich Ladurner: Ein Kriegsreporter (Bosnien, Afghanistan, Kosovo, Irak) stellt Fragen an sich selbst und an seinen Beruf.

James Nachtwey: Die krassen und erschreckenden Bilder des amerikanischen Fotografen scheinen das letzte Mittel zu sein, dem saturierten Westen die wahren Kriegsgräuel unserer Zeit vor Augen zu führen.

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