Lethe oder Der Konjunktiv des Seins

von

Eine graue Stadt, ein obskures Café und dort trifft der Protagonist auf einen undurchsichtigen Fremden, dessen zum Teil durchaus surreale Thesen und Philosophien ihn in seelische Tiefen und Abgründe blicken lassen. In einer Art ‚Stream of conciouness‘ jongliert der Autor nicht nur äußerst geschickt mit den unterschiedlichen Erzählperspektiven der Protagonisten, sondern auch ebenso souverän mit deren und seiner eigenen Sprache. Provokativ, verstörend, surreal und manchmal vielleicht ernüchternd.

„Wahres Leben und wahres Sein ist kein langes Rezitativ, es ist kein Gedicht, keine Geschichte und kein Roman, es ist ein einziges Wort, ein unaufhörlicher Ton – die Schwingung des eigenen Herzens in diesem einen nicht endenden ewigen Augenblick.“