Linas Wolkenhimmel

von

Die Depression hat viele Gesichter. Betroffene leiden darunter ihr Leben im Alltag nur schwer in Worte fassen zu können. Eine Depression ist eine nicht sichtbare Krankheit und doch leidet man schwer darunter. Oft bekommen Betroffene zu hören, sie sollten sich nicht so anstellen, sich zusammenreißen. Diese, wenn auch gut gemeinten Ratschläge, helfen nicht weiter.
Doch wie kann sich ein Außenstehender vorstellen, was es heißt, mit Depressionen zu leben? Warum ändert sich die „Stimmung“ innerhalb kürzester Zeit, was kann man tun, wie geht man damit um? Diesen Fragen möchte dieses Büchlein mit einer kleinen Geschichte rund um Lina nachgehen. Betroffene haben sich diese Krankheit nicht ausgesucht und leiden oft noch viel mehr darunter, dass ihre Umgebung sie weder versteht, noch mit ihrer Situation umgehen kann. Der Wunsch der Autorin ist es, dass Außenstehende (Familienmitglieder, Freunde, etc. ) einen kleinen Einblick bekommen, wie es einem Menschen, der unter Depressionen leidet, gehen kann.
Die Geschichte handelt von Lina, die ihren Alltag nicht ungestört gestalten kann. Die Depression (dargestellt in Form von Wolken) stören ihr Leben und durchkreuzen ihre Pläne. Ihr Freund Tom versucht heraus zu bekommen, warum dies so ist und was er dagegen tun kann.