Mauerläufer 2015

Literarisches Jahresheft

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Ein Mauerläufer ist ein Vogel, der im Hochgebirge lebt – und seit 2014 der Name eines außergewöhnlichen künstlerischen Basisprojekts, das seine Wurzeln hat in den Regionen rund um den Bodensee: Ein literarisches Jahresheft, das fünf AutorInnen und eine Grafikerin auf die Beine gestellt haben.
Regional, radikal und randständig sind die Motti der Herausgeber. Was bedeutet: Weg vom Mainstream, hin zu Menschen, Gruppen und Themen, die am Rande der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen, radikal sein in Themenwahl und Sprache. Das Schwerpunktthema des ersten Mauerläufers war die Gebärdensprache. In der zweiten Ausgabe geht es um Chaos und Ordnung. Chaos kommt aus dem Griechischen und bedeutet gähnende Leere. Das, was entsteht, wenn die Leere ausgiebig gegähnt hat, ist Kosmos, die Weltordnung. Das weite Feld dazwischen beackern im neuen Mauerläufer 46 AutorInnen und KünstlerInnen aus Österreich, der Schweiz und Süddeutschland. Neben den Herausgebern selbst, schreiben z.B. Hajo Fickus, Zsuzsanna Gahse, Johanna Walser, Thommie Bayer. U.a. sind Arbeiten von Künstlern wie, z.B. Felix Dröse, Julia Wenz und Antonius Conte abgebildet. Das ganze Heft steht unter dem Motto Chaos und Ordnung.