Mit allen Sinnen

Literarische Begegnungen

von

Mit allen Sinnen dokumentiert Petra Ganglbauer ihre Hinwendung zu einer Stadt, die ihre Geburtsstadt ist, die sie vor 30 Jahren verließ und zu der sie ein gespaltenes Verhältnis hat: GRAZ.
Mittels verschiedener „Anläufe“ versucht sie, das Damals (als sie noch in dieser Stadt lebte) und das Heute zu spiegeln: Sie wählt Orte aus, die sie mit Erinnerungen verbindet und beobachtet, wie diese Orte heute auf sie wirken.
Sie erzeugt Bilder von Graz. Sie löscht die Bilder wieder. Sie versucht zu erkunden, wie Graz riecht, wie es spricht, wie es klingt und wie es schmeckt!
Doch Graz entzieht sich in dem Maße, in dem sie es festzumachen sucht.
Diese Versuche der Annäherung spiegeln sich auch im Text, Form und Stil ändern sich je nachdem, ob die Stadt eine Beziehung zulässt bzw. sich ihr widersetzt.