Mordbuben

Ein Geschriebenstein-Krimi

von

Ein brutaler Banküberfall bringt Major Pollak hart an seine physischen Grenzen. Eigentlich ist er ja nur Leiter einer kleinen Polizeistation in der niederösterreichischen Provinz. Außerdem steht er kurz vor seiner Pensionierung, könnte sich also einfach zurücklehnen und auf das Geschick der Spezialisten des Landeskriminalamtes vertrauen.
Aber Pollak hat schon immer ein Faible für außergewöhnliche Fälle gehabt und sich dabei auch meistens auf seinen eigenen Spürsinn verlassen.
Und außergewöhnlich ist dieser Fall fürwahr. Verbissen folgt Pollak also der noch frischen Fährte der flüchtigen Verbrecher und heftet sich dicht an deren Fersen. Unfreiwillig komische Szenen geben auch Anlass zum Schmunzeln – Täter sind schließlich auch nicht nur perfekt. Letztlich führen alle Spuren – Autoreifen, Motorrad, Fußabdruck – den gewieften Kriminalisten Pollak in den Wald am Fuß des
„Geschriebenstein“. Aber da gibt es plötzlich mehrere „Interessenten“ an der Verbrecherjagd. Und jeder von ihnen hat so seinen ganz persönlichen Beweggrund.

Manchmal kann man die Gefahr riechen – oder spüren – oder was immer. Sie nähert sich – und man weiß es einfach. Weil etwas in der Tiefe unseres Seins sie erfasst. Ganz ohne unser Mitwirken. Jenseits der Oberfläche. Im Spiegelgrund der Seele.
Aus: Mordbuben