Nach dem großen Beben

Roman

von

Zwischen Geschichte, Kunst und Leben
Das Erdbeben, das Tokio 1923 erschütterte, ist kollektive Erinnerung. Yuji, fünfundzwanzig, träumt mitunter davon. Wegen seiner schwachen Gesundheit ist er vorläufig vom Militärdienst befreit. Und so vertreibt er sich die Zeit mit französischer Literatur. Dann fällt sein Vater politisch in Ungnade, und am Vorabend des Zweiten Weltkriegs geht überdies ein politisches Beben durch Japan: Ausländer und der Westen gelten plötzlich als verdächtig. Yuji nimmt von seiner geliebten Alissa, seinem Sohn Emile und allen Zukunftsträumen Abschied: Er muss sich zwischen Kunst und Lebensverantwortung entscheiden.