Nockenfranz

Franz Albert: Tuner # Rennfahrer # Konstrukteur

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In den 1960er Jahren fuhr der sportliche Fahrer auf PS-Kur zu Franz Albert in Wörgl. Seine scharfen Nockenwellen fanden sich in biederen Alltagsmotoren und verwandelten Sportwagen in potente Feuerstühle. Seine Auspufftöpfe waren so populär wie die von Carlo Abarth. Er konstruierte und baute den Albert RS. Der markante Schnauzbart saß im Cockpit von Porsche Spyder, Ford GT 40, Brabham Formel 1, Chevy Camaro und BMW Turbo, er fuhr Rennen auf Berg, Flugplatzkurs und Rundstrecke. Franz Albert steuerte Rennboote und designte Luxusyachten. Geschwindigkeit, Vielfalt und Innovation standen auf seiner Visitenkarte. Der Motorsport-Historiker Siegfried C. Strasser erzählt die pralle Geschichte eines rasanten Lebens.