Nora. Ein Tanz

von

Drei Frauen und ihre Suche nach Glück und Liebe verbindet Friederike Schwab zu einem lose inszenierten Gewebe, das von dem generationenübergreifenden Bemühen um ein selbstbestimmtes Leben erzählt. Eine zentrale Figur ist Sophie, die für Lyns Tanztheater einen kunstvollen Mantel näht, Symbol für die männliche Präsenz. Und dann ist da noch Lilly, die Sophies Nähe sucht und die Erinnerungen wachruft. Oder ist doch Lyn die Hauptfigur, die Ibsens Nora für sich und ihre Tanztruppe neu thematisiert?
Friederike Schwab legt mit „Nora. Ein Tanz“ einen unaufdringlichen Roman vor, der durchwirkt ist von der Auseinandersetzung mit fraulichen Lebensentwürfen und dem männlichen Anteil daran. Was galt für die Großmutter und die Mutter? Was gilt für die nächste Generation?