Nürnberger Land in Not

Der Dreissigjährige Krieg

von

Das Nürnberger Land und seine Menschen haben im Dreissigjährigen Krieg (1618–1648) schwer zu leiden. Truppendurchzüge, marodierende Soldateska, Überfälle auf Dörfer und Städte, Kontributionszahlungen an fremde und eigene Truppen belasten die Einwohner aufs Äusserste. Wer die Kämpfe überlebt, dem drohen Hunger und Pest.
Mit welchen Ereignissen damals die Menschen konfrontiert wurden und wie sie die Gefahrensituationen Jahr für Jahr meisterten, davon will dieses Buch berichten: von Wallenstein und Tilly in Lauf, von den Überfällen der Rothenberger, vom Sturm auf Velden und von einer der größten Schlachten dieses Krieges mit über 100 000 Soldaten an der „Alten Veste“, aber auch von der Gründung der ersten Universität in Altdorf, von der Kartographierung der Laufer Fraisch, vom Wüten der Pest mit 20 000 Toten allein in Nürnberg und über einen Fall von Zauberei.
Was über das Nürnberger Land, insbesondere über Lauf und Umgebung, aus dieser schweren Zeit zu erzählen ist, wird in diesem Band in einer ebenso eindringlichen wie leicht lesbaren Form zusammengefasst.