Oktoberfähre nach Gabriola

von

Ethan Llewelyn, Mitte Vierzig, aus Wales stammend, aus seinem Beruf als Rechtsanwalt, ja, aus der Zivilisation ausgestiegen, macht sich mit seiner Frau auf die Reise zur Insel Gabriola. Sie liegt vor der Küste von Britisch-Kolumbien und ist doch mehr ein von beiden imaginiertes Paradies. Während der Reise mit dem Greyhound-Bus steigen in Ethan, der dem Alkohol verfallen und geplagt von monströsen Angst- und Schuldgefühlen ist, die Erinnerungen hoch: Die isolierte, wegen eines Augenleidens nahezu in Blindheit verbrachte Kindheit; der tragische Selbstmord eines Freundes, an dem er sich mitverantwortlich fühlt, der Abbruch seiner juristischen Karriere; vor allem aber das Leben mit seiner Frau Jacqueline in der Bucht von Eridanus, diesem mythischen Ort vor der Küste Kanadas, den sie, wie ein in unser Jahrhundert verpflanztes Paar Adam und Eva, haben räumen müssen.