Olsens Torheit

Roman

von

Olsen, der weiß, steckt in der Nervenheilanstalt; die, die nicht wissen, laufen frei herum, aber meist ‚verkehrt‘. Anker Larsen variiert sein großes Thema, die Suche nach der Ewigkeit. Ein moderner ‚tumber‘ Parzival sucht den Heiligen Gral. Auf seinem Lebensritt folgt er als Theologiestudent, verkrachter Maler und Zirkusclown den Spuren Don Quichottes, verliebt sich in eine hysterische Malerin, in die Witwe eines Universitätsprofessors und in eine Zirkusreiterin, findet schließlich seinen geistigen Meister in Gestalt eines Zirkusartisten, der ihn auszubrechen lehrt aus diesem ‚internationalen Hotel‘ mit hermetisch geschlossenen Türen und Fenstern, wie Olsen in einer genialen, albtraumähnlichen Vision das moderne Dasein beschreibt. Er geht vom Wollen zum Sein, vom Bogen zum Punkt, von der geschäftigen und bunten Welt zur ruhenden Mitte, zur ‚Seligkeit‘, wie Olsen sie nennt.
Neuübersetzung