One Way Ticket Nach Dublin

Start in ein neues Leben

von

Schöner kann man ein Buch nicht einführen, dachte ich bei mir, damit der Leser sogleich erkennt, was ihn erwartet:
„Rezension zu: Ich bin dann mal … HIER
Zu Risiken und Nebenwirkungen… Von F.G.
Wer One Way Ticket nach Dublin gelesen hat, der weiß, man stellt sich auf eine Achterbahn an Emotionen ein. Also bereitet man sich darauf vor, glaubt man zumindest.
Viele sprechen mir aus der Seele, wenn ich sage, einige Biografische Werke sind einfach langweilig und öde! Lediglich eine Aneinanderreihung von Erzählungen aus dem Leben des Autors. Bei Frau Rinke kann ich das nicht behaupten!
Ich möchte nicht mit Details aus dem Buch anfangen, denn sie wären nur eine Wiedergabe der Worte, die die Autorin bereits gibt. Viel mehr möchte ich euch damit zu lesen verführen, indem ich beschreibe, wie ich empfunden habe.
Wir sitzen an einem kleinen Bach, es ist ein angenehmer Sommertag und halten die Füße ins Wasser. Aus dem nichts kommt ein kleines Mädchen auf uns zu. Sie wirkt fröhlich, summt und springt. Sie ist glücklich.
Die Autorin mit einer 7jährigen zu vergleichen ist kein negativer Aspekt oder soll es so wirken lassen. Viel mehr spielt es auf diese einmalige Lebensfreude an, die man sonst nur von Kindern kennt.
Das kleine Mädchen setzt sich zu uns und beginnt aus ihrem Leben zu erzählen. Sofort werden wir in einen kleinen Strudel gezogen, der uns mitreißt. Allein diese Emotionen, die an den Tag gelegt werden, geben uns das Gefühl dabei zu sein. Wir wurden an die Hand genommen und die Autorin nimmt uns mit. Warum?
Ich hatte nicht das Gefühl in einer Erzählung zu stecken. Nein, die Autorin schafft es ihre eigenen Gefühle zu verpacken, als wäre man den Weg mit ihr gemeinsam gegangen. Sie lässt uns auf ihrem Weg teilhaben, teilt Ängste, Freude und Glück. Es war, als würde man es als Freundin neben ihr stehend beobachten. Wir mussten nichts weiter tun, als ihr mit einem Glitzern in den Augen zu folgen.