Quartbuch

von

Diese Texte über ihre prägenden Lebenserfahrungen gehören zum Persönlichsten, was Natalia Ginzburg je geschrieben hat: Die Autorin hat sie für diesen Band selbst zusammengestellt.
Sie erzählt von der Verbannung ihrer Familie in das abruzzesische Bergdorf, die mit der Ermordung ihres Mannes Leone durch die Nazis in Rom endet; von der verzweifelten Zeit nach der Befreiung, in der Natalia nicht weiß, was mit dem Leben anzufangen sei; von ihrer Freundschaft zu Cesare Pavese, ihrem Leben mit dem Anglistikprofessor Gabriele Baldini und der gemeinsamen Zeit mit ihm in England, das ihr das traurigste Land der ganzen Welt zu sein scheint.
Ob sie über ihren Beruf, das Schweigen, die menschlichen Beziehungen oder die großen und kleinen Tugenden schreibt, Natalia Ginzburg gelingt es stets, Lebensstoff so zu gestalten, dass große Literatur entsteht.