Seit Karl Marx vor über 160 Jahren Religion
als das „Opium des Volkes“ bezeichnet hat und auch viele anderen Köpfe
der Philosophie und Literatur in ähnlicher Weise religiöse Inhalte und Gottesvorstellungen infrage gestellt und behandelt haben,
scheint Religion in unseren Breiten und
unserer Kultur immer belangloser zu werden.
Doch heißt das, dass Spiritualität oder Ethik und Werte
da in Mitleidenschaft gezogen werden?
Heißt das, dass Gott wirklich tot ist und Religion nur eine Droge sei,
die von Autoritäten, die gute Hirten sein sollen,
dem Volk braver Schäfchen zur Beruhigung verabreicht wird?
Und ist denn dieses Zitat überhaupt so gemeint gewesen
und wird es hier nicht nur fehlinterpretiert?
Fragen über Fragen.
In dieser kleinen Schrift soll eine mögliche
Antwort auf diese und andere Fragen gegeben werden.
Zudem soll der Diskurs und Dialog zwischen
den religiösen und nichtreligiösen Teilnehmern
beleuchtet und kritisiert werden.
Als Atheist erkläre ich auch möglichst sachlich
die Gründe der erkannten Plausibilität des Atheismus,
sowie ich auf oft an Atheisten gestellte Fragen
zum (fehlenden) Sinn des Lebens und Moral eingehe.
Gleichzeitig aber werden aber in dieser kleinen Schrift
auch Positionen Aussagen von atheistischen
Religionsgegnern kritisiert und wenn notwendig,
diesen auch widersprochen werden!
Denn es wäre doch zu schade, wenn man diese Diskussion,
die Philosophen und Literaten seit hunderten Jahren oder länger
bereits führen und die thematisch uns alle betrifft,
den Krawall-Talkshows des Fernsehunterhaltungsprogramms und
berufsbedingten „Weisheits-“, „Sinn-“ oder „Gottesexperten“ überließen …
- Veröffentlicht am Donnerstag 27. Juni 2019 von epubli
- ISBN: 9783748567615
- 36 Seiten
- Genre: Philosophie, RELIGION, Sachbücher
