SAKAI

SAKAI

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Bayern 1829 – zwei Tage vor Heiligabend. Beim Eislaufen auf dem Schlossteich bricht ein kleines Mädchen, Komtesse Josepha von Gruenfels, im Eis ein. Der vermeidliche Held des Buches ist ein kleiner Junge, der Dorfer Johannes. Er versucht die Grafentochter, Josepha, zu retten. Der Grafensohn, nicht viel älter, steht untätig daneben und sieht, wie seine kleine Schwester ertrinkt.
Die Rivalität zwischen dem Johannes Dorfer und dem Erbgrafen Georg von Gruenfels gewinnt immer mehr die Oberhand. Erst recht, als die Liebesbeziehung zwischen dem heranwachsenden Johannes und der Josepha von Gruenfels ans Tageslicht kommt. Johannes ist der Sohn eines Almbauern im Oberland. Jahre später muss der Johannes seinen kleinen Bruder auf der Alm zurücklassen, als ein schweres Unwetter aufzieht. Es gibt bald einen schlimmen Verdacht. Oder besser zwei Verdächtige. Der pädophile Priester? Der alte Graf? Skandale und Vergehen an den kleinsten- und schwächsten der Gesellschaft bestimmen das Geschehen. Der Priester wird davongejagt. Aber trotz alledem, der kleine Junge bleibt verschollen … Auch der alte Graf, welcher im homosexuellen Milieu unterwegs ist, wird verdächtigt. Es herrscht Hunger Revolution und Aufruhr im Land. Der alte Graf kommt bei einem Aufstand in den Flammen seines eigenen Sägewerkes ums Leben. Das Gut des alten Grafen ist verwaist, da der junge Graf dem „Helden“ und Geliebten seiner Schwester hinterherjagt. Der Held von einst wird nun ein Gejagter des jungen Grafen Sohn und seines Dieners Josef, der mit ihm die Verfolgung durch die deutschen Staaten aufnimmt. Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt. Über den Main, den Rhein. Mit der Eisenbahn und mit dem Segelschiff nach Amerika, wohin es in dieser Zeit Tausende von Auswanderern zieht.
In der drohenden Pleite, der von Gruenfels zeigt, die Geliebte des Johannes, die hübsche Grafentochter, dass Sie „ihren Mann stehen“ kann. Aber trotz alledem, der kleine Junge bleibt verschollen … es bleibt nur …