Singapur oder Der Lauf der Dinge

Prosa

von

Eine Taxifahrt quer durch Singapur („wie an schnueren, wie in einem praezise ausgekluegelten spiel, wie auf einem bildschirm finden die bewegungsablaeufe der fahrzeuge statt“); der Besuch der Messehallen eines Ausstellungsgeländes; die Beschreibung eines in den Hang gebauten Hauses („derart in sich beweglich, dass es an jede notwendigkeit angepasst werden kann“) als Erkundung der Modalitäten von Bewohnbarkeit schlechthin. – Waltraud Seidlhofer beschreibt akribisch obsessiv die Spiegelungen von Körper und Landschaft in unserer Wahrnehmung. Vom Lauf der Dinge in einer exemplarisch geordneten Welt.