Sonette

von

sonne und mond

jeder sonnenstrahl, der dich erreicht
ist ein streifzug meiner seele
in deine sinnlichkeit, zart und leicht
schwebe ich, sehe dich, und wähle

dich, dich, dich, sonst nichts
ich mehre dich, ich nähre dich, ich strahle
denn du bist der mond, der grund allen lichts
du bist es, was ich in mir bewahre

meine wärme will zu dir
mein leuchten will dich erhellen
du, als agens, stößt mich voran

dein glühen vertreibt alles dunkle in mir
meinem sehnen muss ich mich stellen
bis wir eins sind, irgendwo, irgendwann