Stella (SWR)

von

Die Baronesse Stella liebt einen Mann, Fernando, der sie verlassen hat. Sie lebt allein und will Lucie in ihre Dienste nehmen. Cäcilie, Lucies Mutter, erkennt beim Antrittsbesuch in Lucies Schicksal ihr eigenes. Auch Cäzilie wurde verlassen. Dann trifft Fernando selbst ein und Cäcilie erkennt in ihm ihren Mann, Lucies Vater. Goethe beschwört in Stella eine komplexe Dreiecksbeziehung, die, so der Dichterfürst, ?das Gefühl befriedigt und die Rührung erhöht?. Das Meisterwerk des Sturm und Drang war dem sittenstrengen zeitgenössischen Publikum höchst unheimlich und wurde von Goethe später zu einem Trauerspiel umgearbeitet.