Stromer

von

Stromer ist ein Wohnsitzloser, ein Obdachloser, ein Mann, der auf der Straße lebt. Nach eisigen Nächten sehnt er sich nach heißem Kaffee. Und er hat Hunger. Früher hatte er einmal Post ausgetragen. Das ist lange her. In der Wärmestube darf er sich für eine warme Mahlzeit anstellen. Dort nach seinem Namen gefragt, kann er sich nicht mehr erinnern, also zieht er weiter: müde, frierend und hungrig. Doch dann steht plötzlich ein kleines Mädchen vor ihm und hält ihm einen Keks hin. Und sie sagt: »Du siehst ja komisch aus. Wie ein Teddy!« Dieser Keks ist der beste Keks auf der Welt. Und am Abend in der Wärmestube weiß Stromer, was er antworten kann.

Ein Bilderbuch, das einen Blick auf die Welt von Menschen ermöglicht, mit denen viele nichts zu tun haben wollen.