Studienabbruch leicht gemacht

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Ich hatte keinen Bock (.), überhaupt auf alles. Vorlesungen, Seminare, Tutorien – allesamt vollgestopft mit Informationen, deren einziger Zweck es war, noch mehr überflüssige Informationen zu produzieren, welche Schmieröl und Halbverdautes dieses Informationswiederkäuerbetriebes waren. Es erschien mir unnötig und sinnlos. Und wenn etwas nicht sinnvoll ist, macht es keinen Spaß; und wenn etwas keinen Spaß macht, ist es überflüssig. Wenn etwas Spaß macht, kann es nicht anstrengend sein, da dann allenfalls Eustress möglich ist. Langeweile muss somit inakzeptabel sein, Anstrengung zu meiden. Nur intrinsische Motivation kann einen wirklich weiterbringen, nur Flow ist hinnehmbar, alles andere ist Masochismus und Treten-auf-der-Stelle.

Sartre sei Dank, hatte ich dann, als die Hüllen fielen, eine Möglichkeit das, was ich da sah, zu benennen: ‚Eine dicke (haarige) Fleischblume.‘: Die äußeren Schamlippen waren jeweils eineinhalb Daumen dick und von dicken, schwarzen Haaren bedeckt bis zum analen Bereich. Die inneren Schamlippen waren zwar nicht dünner, aber zusammen. gerollt, es sah tatsächlich aus, als ragte ihr ein Rollmops aus der Vagina oder drei bis vier Heringsfilets: kleine violett-blaue Fischlappen.

Das Studium kann sehr anstrengend sein. Dieses Buch bietet eine Reihe von Ratschlägen, wie man die Uni so schnell wie möglich hinter sich lässt. Ob Sex – oder das, was man sich darunter vorstellt -, Drugs, Rock’n’Roll oder das exzessive Pflegen von irreversiblen Neurosen: Dem Leser wird eine breite Palette an Mitteln und Wegen präsentiert, sein Ziel zu erreichen.