Tango corrupto

von

Alfred Schiller, Erfinder der Hämorridensalbe mit Aufsatzstutzen, beschließt nach einem arbeitsreichen Leben, seine letzten Jahrzehnte in einer beschaulichen Kleinstadt in Süddeutschland zu verbringen – weit ab vom Irrsinn des großstädtischen Treibens. Er kauft eine Traumvilla im mittelalterlichen Grünenberg – einem Kleinod des Mittelalters: romantisch, aber auch furchtbar kleingeistig und vor allem unsagbar korrupt.Anfangs schüttelt er nur den Kopf über die Eigenarten des deutschen Kleinbürgers, doch bald beschließt er – mangels anderer Arbeit – sich ein bisschen einzumischen.Als die Grünenberger planen, direkt neben Alfred Schillers Villa einen Vergnügungspark für japanische Touristen zu errichten, beginnt ein grotesker Kleinkrieg zwischen dem Millionär und den seltsamen Bewohnern des Provinznestes – böser Humor von der ersten bis zur letzten Zeile.