Taxiblues

von

Tag und Nacht auf den Straßen Berlins, Männer und Frauen steigen ein und aus. Auf der Rückbank werden Geschichten und Geheimnisse offenbart. Frauen, die an zu schweren Koffern tragen, Arbeiter und Anzugträger, ein ehemaliger Waffenschieber, eine alte Dame mit drei Lilien, Prostituierte, Dealer und ein Literaturnobelpreisträger – sie alle geben sich die Klinke in die Hand.
Stefan Strehler beobachtet in seinen Erzählungen mit den Augen eines Taxifahrers, wie seine Fahrgäste mit dem Leben ringen. Es geht um Einsamkeit, Freiheit, Geld und immer wieder um die Liebe.
Aber der Taxifahrer ist mehr als ein stiller Beobachter, er wartet insgeheim auf den magischen Moment, in dem sich alles verändert.

»Die Geschichten leben von sensibler Wahrnehmung und einem Blick für Milieu und Wesentliches, sind dicht und sprachschön erzählt. Sie sind humorvoll, wendig, originell und melancholisch wie der Blues. Am Ende möchte man entweder nicht aussteigen oder wenigstens wissen, wo der Stammhalteplatz von Taxi 784 ist.«
Märkische Allgemeine Zeitung