The Value of Human Life

von

Nur ein Mensch der
– bis über die Schmerzgrenze hinaus
verletzt wurde, kann Heavy Metal verstehen.
Jesus hätte Heavy Metal verstanden.
Ursula Howard

Pandora und Andrew lernen sich durch Zufall auf dem Campus einer Universität im Mittelwesten der USA kennen. Sie ist gebürtig aus Higginsville, einer ländlichen Gegend im Norden von Missouri, er ist ein künstliches Konstrukt der Participative Technological Coporporation Tokio, ein Android. Beide sind außergewöhnlich auf ihre Art, Außenseiter, exzentrisch, narzisstisch und realitätsfremd. Ihre Unterschiedlichkeit kommt erst recht zur Geltung, als sie „off Campus“ zusammen in eine Wohnung ziehen. Es entwickelt sich ein Sprachduell, das in Dialogen keine Rücksicht auf Sensibilität nimmt. So entstehen von beiden Seiten „Clinches“ ein Kampf bis aufs Blut über Heavy Metal beispielsweise.

Pandora und Andrew könnten unterschiedlicher nicht sein: zwei Charaktere, zwei Persönlichkeiten, zwei Welten. Dennoch, und vielleicht gerade deshalb, finden diese Paradiesvögel totale Außenseiter zueinander. Sie verlässt ihn, um nach Tibet zu den orthodoxen Buddhisten zu entfliehen; er gibt seine künstliche Natur auf, wird menschlich für einen hohen Preis, seine Unsterblichkeit, und folgt Pandora nach Tibet, die schon auf ihn gewartet hatte.

Nach Jahren noch waren sie unter den Buddhisten ein gern gesehenes, außergewöhnliches Paar und freuten sich über ihr gemeinsames, harmonisches Leben und waren dem Zufall der Koinzidenz zutiefst dankbar. Ihre Liebe füreinander dauerte so lange sie lebten.