Unartige Geschichten

von

Blutvoll frisch; farbig schillernd; Schmetterlinge lauschig zart, taumelnd lind im Sommerhauch; zehn Flammen im Wind, verwundbare Mysterien.

Es begann verlockend, mit der Entdeckung der Leidenschaft im Feuer der Phantasie, jenseits von Moral und Tugend, ohne Schuld und Scham, verschwiegen, in stillem Erleben mit sich selbst, ängstlich der Weisung verhaltener Lust folgend.

. weil es doch so schwer ist, brav zu sein, wenn es doch so faszinierende Dinge auf der Welt gibt.

. Und so, nun denn also, entbrennt der verlorene Kampf der sich nach Erfüllung sehnenden Seelen mit dem selbstgerechten Wind der Pharisäer; heuchlerisch entfacht; das sensible Verlangen jenseits proklamierter Tugend zynisch quälend; weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

. Und so, nun denn also: Wenn auch die Worte geschrieben sind, Nicht löscht die Flammen, sind lebend Wesen! Sie vermögen nichts wider den Wind, denn der Wind kann nicht lesen.

Ewig Weibliches; anmutig charmant; verzehrende Tiefen; Momente der Erfüllung; lebendiger Ausdruck der Flammen im Wind, dieser Unartigen Geschichten.