Unsterblich

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Prämiert von der Stiftung Buchkunst: „Die schönsten Bücher 1997“. Für die bemerkenswerte Gestaltung ausgezeichnet v. ADC Deutschl. und New York u. d. TDC, N. Y.
Einen Tag nach ihren 40. Geburtstag schrieb Frederike Frei in ein schwarzes Schulheft, das sich unter den Geschenken befand (sie weiß bis heute nicht, von wem), die magischen Worte: ‚Ich will nicht sterben.‘ Als Beschwörung. Die Dichterin glaubt an die Durchsetzungskraft der Wörter, und – tatsächlich – ihr Monolog macht sie unsterblich. Und jeden, der ihn liest, druckt, verlegt, vertreibt, verkauft. Das Buch ist ein Virus. Wer es liest, den bringt es zum Totlachen. 23.000.302 Buchstaben hat das Buch, jeder einzelne gewählt, gezählt, gezeichnet, um ein für allemal den Nachruhm einer Schriftstellerin sicherzustellen, die mit diesem Text beginnt, ewig zu leben.
Der Designer-Guru Florian Fischer setzte sich für das Buch von Frederike Frei mit zwei Typografen zusammen, die jeder für sich schon eine Koryphäe sind. Sie sind extra für dieses Buch aus dem Unsterblichkeitshimmel herabgestiegen.