Vertrocknete Vögel

Roman

von

Drei Frauen, drei Schicksale – oder doch nur eines? Die Bilder gleichen sich, die Szenen, kreisen um dieselben Themen – Frauen und ihre Rolle in der Gesellschaft.
„Vertrocknete Vögel“ ist kein Roman, den man einfach nur liest. Zu unbequem ist der Text, zu spröde und bruchstückhaft. Man muss sich darauf einlassen. Auf die Atemlosigkeit, auf die Satzfragmente, die Bilder. Auf die minutiöse Dokumentation, die schonungslose Offenlegung von Offensichtlichem und weniger Sichtbarem.
Experimentell ist der Text nur auf den ersten Blick, auf den zweiten ist er irritierend und faszinierend und entwickelt einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann.