Wenn der Führer wüsste…

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Frühsommer 2023: die Vorbereitungen für das hundertjährige Jubiläum des Marsches auf die Feldherrnhalle sind im vollen Gange. Der II. Weltkrieg und Nachfolgekriege wurden von Hitlerdeutschland gewonnen. Europa und Nordafrika sowie der Nahe Osten befinden sich fest in den Händen des III. Reichs und seines Führers Adolf II., dem Enkel Hitlers. Überall in Germania, dem neuen Berlin, und in München, der Stadt der Bewegung, wird geplant, gebaut, marschiert und verändert. In diesem Umfeld trifft sich eine Gruppe von Studenten der Eliteuniversität der SS in Berlin. Sie sind Kinder der Angehörigen der privilegierten Führungsschicht und vom Nationalsozialismus absolut überzeugt. Doch da zeigen sich plötzlich Risse in der Fassade der propagierten Erfolge und Größe. Die Studenten und ein guter Teil der Jugend geraten in Distanz zum System, es wird demonstriert und Unruhen machen sich breit. Parallel bemühen sich führende Köpfe in Justiz und Verwaltung um dringend notwendige Reformen. Vor allem befürchten sie, dass die Partei dunkle Geschehnisse aus den Kriegen verschleiert und vor dem Volk verborgen hat. Dann stirbt der „Führer“; es kommt zu Machtkämpfen innerhalb der Partei und zu Aufständen der unterdrückten slawischen Arbeiterschicht. Das Reich beginnt zu wanken und Widerstand formiert sich …