Windlichter

von

Inge Glaser holt heiße Eisen aus dem Feuer ihrer Poesie und schreckt nicht davor zurück, brandaktuelle Themen aufzugreifen. Wo andere sich die Finger verbrennen, schmiedet sie ein Schwert daraus – nicht um Krieg zu führen, sondern um Werte zu bewahren, zu verteidigen. Und ihre lyrischen Bilder? Das sind auch Flammen, aber sie muten wie Windlichter an. Geschützt gegen Sturm und die Widrigkeiten der Umwelt brennen sie weiter, was auch geschehen mag, leuchten versteckte Winkel aus, schenken durch ihr Licht Sicherheit und Vertrauen, und gleichzeitig geben sie Wärme und ein klein wenig Verträumtheit und Romantik. Man muss lediglich bereit sein dafür, man sollte nur sein Herz ein wenig öffnen …