WolkenGenau

Gedichte

von

Der Lyrikband «wolkenGenau» geht ursprünglich zurück auf eine Flugzeugreise nach Wilnius im Jahre 2003. Erste Ideen zu den Haikus entstanden. Dazu machte Theler in den folgenden Jahren Wolkenfotos in verschiedenen Ländern, an verschiedenen Jahres- und Tageszeiten, aber auch zu Unzeiten. Die Haikus wuchsen langsam wie ein Amberbaum. Die Buchstaben suchten ihren Platz und die Haikus entfalteten Blüten in ihrer ureigenen Dauer. Die Fotografien aus der grossen Serie der «Wolkenbilder» alternieren mit den Haikus und Tankas. Es sind reine Bilder, sowohl die Fotografien als auch die Gedichte.
Im Vorwort schreibt Dr. Anna-Maria Eder: «In den Bildern der Wolke vermag Theler den Raum für sich und die Kunst zu öffnen und sie in der knappen und präzisen Form des Haikus zu formen – im scheinbar alltäglichen Rhythmus der vorgegebenen Silbenfolge.» Aus den äusseren Bildern werden innere Bilder. Bild an Bild reiht sich aneinander in komplexen Wortverdichtungen. «Die Sehnsucht mit den Wolken, die Freiheit über den Wolken gelingt im Blick in das Innere mit wortgewaltiger Seeleninnenschau». So schliesst Dr. Eder ihr Vorwort.