Annegret

  • Annegret hat eine neue Rezension geschrieben vor 2 Jahren, 6 Monaten

    Die Autorin Antonia Baum wird schwanger und bekommt ein Kind. Für sie bedeutet das eine ganz neue Welt, die sie zu unerwarteten Problemen und Fragen führt, mit der sie scheinbar sehr schwer zu kämpfen hat. Das Le […]

  • Annegret postete einen neuen Aktivitäten Kommentar vor 2 Jahren, 6 Monaten

    Je weiter ich mit dem Buch vorankomme, umso genervter bin auch ich. Fest gebunden an das Haus mit dem Baby bekommt die Autorin Angst, z.B. daß der schreiende Nachbar sie und ihr Kind umbringt. Auf einmal rechnet sie ihre Aufgaben zuhause mit den Sachen auf, die ihr Freund macht. Das ist doch reine Erbsenzählerei. Die Autorin hat eine Putzfrau. S…[Weiterlesen]

  • Annegret postete einen neuen Aktivitäten Kommentar vor 2 Jahren, 6 Monaten

    Ja, die fehlende Empathie, das ich es auch, was mich nervt. Empathie gegenüber ihren Mitmenschen, Außerdem frage ich mich: Kann sie sich überhaupt über ihr Kind freuen?

  • Annegret postete einen neuen Aktivitäten Kommentar vor 2 Jahren, 6 Monaten

    Natürlich ist es befriedigend, wenn man durch Erfolg in der Arbeit gestärkt wird. Wenn man sich allerdings für ein Kind entscheidet, weiß man, daß durch den kleinen Erdenbürger das Leben sich verändert. Ich habe im Büro gearbeitet, als mein Arzt mich im 5. Monat (mit Zwillingen) fragte, ob ich noch arbeiten würde, was ich bejahte. Denn ich fühl…[Weiterlesen]

  • Frage an die Autorin: Wie hätte Dein Leben mit Kind ausgesehen, wenn Du nicht Journalistin gewesen wärst, also weniger Geld gehabt hättest? Hättest Du Dir da auch Gedanken darüber gemacht, was das Beste für Dein Kind ist? Oder wäre es eher nach Deinem Geldbeutel gegangen?

  • Annegret postete einen neuen Aktivitäten Kommentar vor 2 Jahren, 6 Monaten

    Die Sorge als Grundzustand, von der die Autorin spricht, ist nach meiner Erfahrung meist nur beim ersten Kind vorhanden. Beim zweiten läuft alles nebenher, denn mit dem zweiten ändert sich der Alltag nochmals.

  • Annegret postete einen neuen Aktivitäten Kommentar vor 2 Jahren, 6 Monaten

    Ich komme noch einmal auf das Thema Stillen zurück. Es ist jeder Frau selbst überlassen, ob sie stillen will oder nicht. Mit meinem zweiten Kind kam ich zum Stillen, und ich fand es herrlich, daß „die Milchbar“ jederzeit geöffnet war, wenn das Kind Hunger bekam. Nicht erst noch schnell Wasser heiß machen, das Fläschchen zubereiten, schnell abküh…[Weiterlesen]

  • Annegret postete einen neuen Aktivitäten Kommentar vor 2 Jahren, 6 Monaten

    Wenn die Autorin sagt, daß das Kind dann doch recht unvermittelt zu ihr kam, kann ich das nicht verstehen. Schließlich braucht das Kind immerhin 9 Monate, um sich im Mutterbauch zu entwickeln, genug Zeit, sich mit dem Gedanken an das Kind anzufreunden. Zugegeben, beim ersten Kind wußte ich nicht gleich oder zeitnah, daß ein Kind unterwegs ist.

  • Annegret postete einen neuen Aktivitäten Kommentar vor 2 Jahren, 6 Monaten

    Als Frau mit Kind – so erging es mir zumindest – ist mir nie die Idee gekommen, niemand zu sein, so wie die Autorin es formuliert. Man ist eine Frau, die sich um das Kind kümmert, das Kind, das Liebe und Pflege benötigt. Das ist doch etwas! Natürlich kann man sich dann von großen Plänen verabschieden, denn mit Kind kann man nicht groß plane…[Weiterlesen]

  • Annegret postete einen neuen Aktivitäten Kommentar vor 2 Jahren, 6 Monaten

    Mit meiner kleinen Tochter und einem beschränkten Geldbeutel habe ich ganz besondere Freude daran gehabt, Anziehsachen für sie zu nähen. Selbst mit gebrauchter Kleidung konnte man kleine Kunstwerke für sie zaubern. Mit dem zweiten Kind, meinem Sohn, war Kreativität nicht mehr angesagt. Bei dem Geräusch der Nähmaschine geriet er in Panik. Außerd…[Weiterlesen]

  • Annegret postete einen neuen Aktivitäten Kommentar vor 2 Jahren, 6 Monaten

    Ich denke, Frau hat es heute gar nicht mehr nötig, der Naziideologie nachzujagen. Frau als Gebärmaschine für neue deutsche Soldaten. Naturbegeisterung in bezug auf Mutter sein, ist ein Trend, der auf den Geldbeutel geht. Wenn ich mit meinem Geld haushalten muß, werde ich mich nicht in unnötige Zusatzkosten stürzen. Denn so ein kleines Wesen ist s…[Weiterlesen]

  • Annegret postete einen neuen Aktivitäten Kommentar vor 2 Jahren, 6 Monaten

    Meine Schwester hat sich immer Kinder gewünscht. Leider war es bei ihr nicht möglich. Da ihre wirtschaftliche Situation, auch mit Ehemann, nicht den Vorstellungen der Behörden entsprach, mußte sie auch den Traum, eine Pflegekind zu übernehmen, aufgeben.

  • Annegret postete einen neuen Aktivitäten Kommentar vor 2 Jahren, 6 Monaten

    Ich habe mein erstes Kind, meine Tochter, nicht gestillt, denn sie wurde gleich nach der Geburt am Herzen operiert und war dann 4 Monate im Krankenhaus. Erst mein zweites Kind, meinen Sohn, habe ich gestillt. Ich mußte ihm aber nach der 5. Woche zusätzlich die Flasche geben, weil er beim Stillen immer eingeschlafen ist und so zu wenig zu sich genommen hat.

    • Ich hatte nicht genug Milch und bin daran schier verzweifelt. Hatte aber das Glück, eine Hebamme zu haben, die mir diese Verzweiflung weitgehend nehmen konnte. Man will ja eine „richtige“ Mutter sein – und dann nicht stillen können?
      Schlußendlich haben mein Mann und ich uns das Fläschchen geben dann geteilt. Er hatte eine engere Bindung zu uns…[Weiterlesen]

  • Annegret postete einen neuen Aktivitäten Kommentar vor 2 Jahren, 6 Monaten

    Für mich ist es interessant zu sehen, in welcher Position sich Antonia befindet, und wie sie ihre Schwangerschaft und ihre Umgebung wahrnimmt, eben aus einer elitären Position.

  • Das Cover des Buches hat mich zum Andenken angeregt: Still leben – Stillend leben – Stillleben.

    Stillleben – bildliche Darstellung von Dingen in künstlerischer Anordnung.
    Stillend leben – ein Kind stillen.
    Still leben – leise lesen, abseits vom Lauten.

    Mit Beginn des Mutterschutzes – 6 Wochen vor der Geburt – oder zu dem Zeitpunkt, den der Arzt…[Weiterlesen]

    • Ja, das ist mir auch zu diesem Titel eingefallen. Die Mehrfach-Codierung bzw. -Konnotationen. Das war sicherlich Absicht der Autorin, obwohl es ja nach der Geburt eines Kindes im Leben der Mutter tatsächlich sehr turbulent wird und man die nächsten 15 Jahre vergisst, was eigentlich ein „stilles Leben“ ist …

      • Und nicht jede Mutter stillt. Mein Leben als Selbständige war zu keinem Zeitpunkt still. Aber geträumt habe ich davon…

        • Ich habe mein erstes Kind, meine Tochter, nicht gestillt, denn sie wurde gleich nach der Geburt am Herzen operiert und war dann 4 Monate im Krankenhaus. Erst mein zweites Kind, meinen Sohn, habe ich gestillt. Ich mußte ihm aber nach der 5. Woche zusätzlich die Flasche geben, weil er beim Stillen immer eingeschlafen ist und so zu wenig zu sich genommen hat.

          • Ich hatte nicht genug Milch und bin daran schier verzweifelt. Hatte aber das Glück, eine Hebamme zu haben, die mir diese Verzweiflung weitgehend nehmen konnte. Man will ja eine „richtige“ Mutter sein – und dann nicht stillen können?
            Schlußendlich haben mein Mann und ich uns das Fläschchen geben dann geteilt. Er hatte eine engere Bindung zu uns…[Weiterlesen]

  • Annegret postete einen neuen Aktivitäten Kommentar vor 2 Jahren, 6 Monaten

    Daß dies kein Roman ist, habe ich so ziemlich von Anfang an gemerkt. Die Autorin Antonia Baum erzählt, wie es ihr in der Großstadt mit ihrer Schwangerschaft ergeht, wie sie ihre Umwelt erlebt, wie sie sich selbst erlebt.
    Wenn man schwanger wird und dies bestätigt bekommt, dreht sich das Kopfkarussell, insbesondere, wenn es das erste Kind ist! Ant…[Weiterlesen]

  • Annegret postete einen neuen Aktivitäten Kommentar vor 2 Jahren, 6 Monaten

    Ich bin Annegret. Dies ist meine zweite Leserunde auf litnity. Ich lebe mit meinen zwei erwachsenen Kindern, die beide noch eine Ausbildung machen, im Ruhrpott. Ich bin buch- und wissenssüchtig. Bei mir stapeln sich die Bücher. Ich lese mehr als ein Buch auf einmal. Ich gehe achtsam durch das Leben und versuche, jeden Tag zu genießen.

  • Mein Buch ist heute angekommen. Ich freue mich! Vielen Dank!

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