Deutscher Buchpreis 2017 ging an Robert Menasse mit „Die Hauptstadt“

Der Deutsche Buchpreis gilt als die wichtigste Auszeichnung der Branche. Seit 2005 wird er vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels kurz vor Erföffnung der Frankfurter Buchmesse, also Mitte Oktober, vergeben.

Sechs Titel (Shortlist) gingen schlussendlich ins Rennen:

Gerhard Falkner: „Romeo oder Julia“ (Berlin Verlag, September 2017)

Franzobel: „Das Floß der Medusa“ (Paul Zsolnay, Januar 2017)

Thomas Lehr: „Schlafende Sonne“ (Carl Hanser, August 2017)

Robert Menasse: „Die Hauptstadt“ (Suhrkamp, September 2017) 

Marion Poschmann: „Die Kieferninseln“ (Suhrkamp, September 2017)

Sasha Marianna Salzmann: „Außer sich“ (Suhrkamp, September 2017)

Warum man sich für den aktuellen Roman von Robert Menasse entschied? „Zeitgenossenschaft ist darin literarisch so realisiert, dass sich Zeitgenossen im Werk wiedererkennen und Nachgeborene diese Zeit besser verstehen werden.“, so die Begründung der Jury.

 

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