Zum Welttag des Buches

Am 23. April ist es wieder soweit, der Lieblingsfeiertag aller Buchliebhaber findet statt, der Welttag des Buches. Es gibt unzählige Aktionen in Schulen, Kindergärten, Buchhandlungen. Aber das ist für euch, die Lesebegeisterten bei Litnity ja sicherlich nichts Neues.
Daher möchte ich euch heute eine katalonische Tradition zum Welttag des Buches vorstellen:
In Katalonien ist der 23. April nämlich auch der Tag des katalonischen Schutzpatrons St.Georg, der Tag der Verliebten. Und deshalb ist es üblich, den Menschen, die einem etwas bedeuten, eine Rose und ein Buch zu schenken. Eine Tradition, die wir gerne übernehmen könnten, finde ich!
Und weil im April, anders als zum Valentinstag, auch Pflanzzeit ist, schenken mein Mann und ich uns Rosen mitsamt Wurzeln. Die werden im Garten ausgepflanzt und blühen zum nächsten Welttag des Buches hoffentlich schon kräftig …

Bücher schenken wir uns natürlich auch. Dieses Jahr habe ich bei dtv ein ganz besonders passendes gefunden :
Der schöne Mann von Walt Whitman, ein Buch, das aus dreizehn Kolumnen Whitmans zu „Männerthemen“ besteht, 1858 erschienen und danach 150 Jahre lang verschollen. Nun veröffentlicht dtv die erste deutsche Ausgabe.

Verschenkt ihr am 23. April auch Bücher? Wenn ja, dann habt ihr bestimmt  spannende Buchtipps. Vielleicht mögt ihr sie ja mit uns teilen? Und wie findet ihr die katalonische Tradition von Rose und Buch? Habt ihr vielleicht eigene Traditionen zum Welttag des Buches?

Ich freue mich jedes Jahr auf den 23. April. Nicht, weil ich nur da Bücher kaufe und verschenke, sondern weil wir uns so selten daran erinnern, dass das Buch eine der größten kulturellen Errungenschaften des Menschen ist. Und weil es deshalb eigentlich ganz wunderbar ist, dass es dazu tatsächlich einen weltweiten Feiertag gibt.

0 Antworten auf „Zum Welttag des Buches“

  1. Also, ich habe heute schon eins verschenkt: „Was ich sage“ von Emil Coué, es ist kein Roman, sondern eine Sammlung von Vorträgen zum Thema Suggestion und Autosuggestion, Coué war sozusagen der Urvater des Self Improvements bzw. der Selbstheilung. Da ich es einem Freund geschenkt habe, ziemte sich die Rose nicht. Ich habe es aber ausdrücklich zum Welttag des Buches verschenkt, weil wir uns am 23. nicht sehen!
    Ein zweites Geschenk schlummert noch in der Schublade: Die schönsten Gedichte von R.M. Rilke, herausgegeben von MRR. Für mich ist Rilke der Größte, nichts reicht an ihn heran. Jede Zeile ist eine Hommage an die deutsche Sprache. Ich gehe regelmäßig in die Knie, wenn ich irgendetwas, aber auch wirklich „irgendetwas“ von ihm lese, vor Demut, Bewunderung, was weiß ich. Rilke ist mein absoluter Star!

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